Auch während der Elternzeit und dem Bezug von Elterngeld ist eine Teilzeitarbeit möglich.

Der Anspruch auf Elterngeld geht durch eine Teilzeitarbeit nicht verloren. Der das Elterngeld beziehende Elternteil darf jedoch nicht mehr als 30 Stunde pro Woche arbeiten, will er den Anspruch behalten.

Das Einkommen aus der Teilzeitbeschäftigung wird jedoch bei der Berechnung des Elterngeldes mit berücksichtigt. Die Berechnung basiert auf dem Gedanken, dass der betreuende Elternteil das Elterngeld als Ersatz für das entfallende Teileinkommen erhält, somit für den Unterschiedsbetrag zwischen dem durchschnittlichen Einkommen vor der Geburt und dem voraussichtlich durchschnittlich erzielten Einkommens während des Elterngeldbezuges. Um das Elterngeld zu berechnen, wendet man die Ersatzrate an, die für das Einkommen vor der Geburt Gültigkeit hat. Das heißt also, dass wenigstens 65 bzw. 67 Prozent, bei Einkommen von unter 1.000 Euro vor der Geburt bis zu 100 Prozent angenommen werden. Berücksichtigt als Einkommen vor der Geburt werden aber höchstens 2.700 Euro.

Der Elterngeld beziehende Elternteil muss der Elterngeldstelle unverzüglich mitteilen, wenn er eine Teilzeitbeschäftigung aufnimmt.

Die Elterngeldstelle ist dann berechtigt das Elterngeld neu zu berechnen. Es erfolgt eine getrennte Berechnung für die Monate ohne Teilzeitarbeit und für die Monate mit Teilzeitarbeit.