Die Höhe des Elterngeldes bemisst sich nach der Höhe des Einkommens vor der Geburt des Kindes.

Nettoeinkommen entscheidend

Entscheidend für die Höhe des Elterngeldes ist das Nettoeinkommen der letzten zwölf Kalendermonate vor der Geburt. Hieraus wird der Durchschnitt ermittelt. Nicht mitgezählt werden dabei Monate, in denen Mutterschaftsgeld oder Elterngeld gewährt wurde, aber auch nicht Monate, in denen ein geringes Einkommen erzielt wurde, wenn dies auf eine schwangerschaftsbedingte Erkrankung zurückzuführen war. Monate, in denen Wehr- oder Zivildienst geleistet wurde, zählen ebenfalls nicht. Es wird dann auf weiter zurückliegende Monate zurückgegriffen.

Höhe gestaffelt

Die Höhe des Elterngeldes ist gestaffelt. Betrug das Nettoeinkommen 1.240 Euro oder mehr so beträgt das Elterngeld 65 Prozent, betrug das Nettoeinkommen 1.220 Euro so gibt es 66 Prozent, betrug es zwischen 1.000 Euro und 1.200 Euro so gibt es 67 Prozent Elterngeld. Wurde weniger als 1.000 Euro an Einkommen erzielt, so steigt das Elterngeld schrittweise bis auf 100 Prozent des Bruttoverdienstes. Es gilt also: je niedriger das Einkommen, desto höher das Elterngeld. Die Höhe des Elterngeldes liegt so mindestens bei 300 Euro und höchstens bei 1.800 Euro. Mehrkindfamilien und Familien mit Zwillingen oder Drillingen erhalten ein erhöhtes Elterngeld.