Wer hat einen Anspruch auf Elterngeld?

Eltern, die sich um ihr neugeborenes Kind kümmern möchten und aus diesem Grund nicht mehr als 30 Stunden pro Woche arbeiten gehen, haben einen Anspruch auf Elterngeld.

Man kann den Antrag innerhalt der ersten 14 Lebensmonate des Kindes stellen. Der Vater und die Mutter haben zusammen ein Anrecht auf zwölf Monatsbeträge, die sie untereinander aufteilen können. Ein Elternteil kann maximal zwölf Monate und im Minimum zwei Monate allein für sich beanspruchen. Die Eltern haben ein Anrecht für zwei weitere Monate, wenn beide das Elterngeld nutzen und bei ihnen für mindestens zwei Monate ein Wegfall des Erwerbseinkommens besteht. Also: für zwölf Monate besteht immer ein Anspruch auf Elterngeld, wenn das Kind entsprechend betreut wird. Eltern, die vor der Geburt des Kindes nicht im Berufsleben standen, haben einen Anspruch auf den Mindestbetrag des Elterngeldes in Höhe von 300 Euro. Zu dieser Fallgruppe gehören etwa Studierende, Hausfrauen und Hausmänner oder Eltern, die sich bereits um ältere Kinder kümmern.

Alleinerziehende, haben einen Anspruch auf Elterngeld für 14 Monate, da ihnen der Partner fehlt.

Elterngeld wird nicht gezahlt, wenn Elternpaare im Kalenderjahr vor der Geburt ihres Kindes gemeinsam ein zu versteuerndes Einkommen von mehr als 500.000 Euro hatten. Bei Alleinerziehenden liegt die Grenze bei 250.000 Euro.

Hier noch einmal die wichtigsten Anspruchsvoraussetzungen für das Elterngeld in Stichpunkten:

Eltern

– betreuen und erziehen ihre Kinder nach der Geburt selbst,

– arbeiten nicht mehr als 30 Stunden pro Woche,

– eben mit ihren Kindern in einem Haushalt leben und

– haben ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland.