Das Elterngeld wird auf das Arbeitslosengeld II (Hartz IV), auf die allgemeine Sozialhilfe und den Kinderzuschlag in voller Höhe als Einkommen angerechnet.

Nur Eltern, die vor der Geburt des Kindes eigene Erwerbseinkünfte hatten, bekommen einen Elterngeldfreibetrag. Dieser entspricht dem Einkommen vor der Geburt, maximal liegt er bei 300 Euro. Das Elterngeld ist dann bis zu dieser Grenze beim Arbeitslosengeld II (Hartz IV), bei der Sozialhilfe und beim Kinderzuschlag anrechnungsfrei. Es steht den Familien dann zusätzlich zu der jeweiligen, oben genannten Sozialleistung zu.

Auf andere Sozialleistungen, hier sind insbesondere das BaföG und das Wohngeld zu nennen, wird das Elterngeld bis zur Höhe des Mindestbetrages von 300 Euro nicht angerechnet.

Auch Mutterschaftsleistungen, zum Beispiel das Mutterschaftsgeld inklusive des Arbeitgeberzuschusses, muss man auf das Elterngeld in voller Höhe anrechnen lassen.